Anatomische Gesellschaft
logo_banner

News

Trauermeldung: Prof. Werner Platzer

Die Anatomische Gesellschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied Herrn Em. Univ. Prof. Dr. med. univ. Dr. sci. h.c. Werner Platzer 13.05.1929 – 28.09.2017

 

Prof. Platzer wurde 1929 in Frauenthal zu Laßnitz in der Steiermark geboren. Nach seinem Studium an der Universität Wien (1947-1953) war er am Anatomischen Institut der Universität Wien unter Prof. Dr. H. v. Hayek tätig. 1961 habilitierte er sich für das Fach Anatomie. Nach dem überraschenden Ableben von Prof. Sauser übernahm Platzer mit 01. August 1968 supplierend die Leitung der Innsbrucker Anatomie und wurde am 26.03.1969 als ordentlicher Universitätsprofessor für dieses Fach in Innsbruck berufen. Von 1973 bis 1975 war Platzer Dekan der Medizinischen Fakultät; er emeritierte am 30.09.1997.
Zusammen mit seinen Kollegen Leonhardt und Kahle schuf er den wahrscheinlich am häufigsten gelesenen „Taschenatlas der Anatomie“. In seine Zeit als Vorstand fallen die Generalsanierung der Anatomie, der Aus- und Umbau des Museums sowie der Ersatz des „Anatomischen Theaters“ durch einen größeren Hörsaal für ca. 350 HörerInnen. Als Leiter der Budgetkommission der Medizinischen Fakultät akquirierte er erhebliche Finanzmittel für die gesamte Medizinische Fakultät. Ein Ereignis in der Amtszeit Platzers hat alle anderen in jeder Hinsicht übertroffen: Die Auffindung des „Eismannes“. Der Leichnam des „Mannes vom Hauslabjoch“ war sechs Jahre am Anatomischen Institut für eine Vielzahl von Forschungsarbeiten untergebracht.
Prof. Platzer war stets ein sehr aktives Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck und Träger des 1996 verliehenen Ehrendoktorates der Wake Forest University.

[Stellenmarkt] Neue Stellenangebote

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Präparationstechnische/n Assistentin/en. Achtung! Bewerbungsschluss 15.10.2017!

 


 

Offene Stelle einer Oberassistentin oder eines Oberassistenten in Anatomie, Histologie, Embryologie und Zellbiologie an der Universität Freiburg in der Schweiz.

Paper of the Month 2017-07

Das Paper of the Month für den Juli 2017 kommt von der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bicker et al. berichten über die Stimulierung der Differenzierung von Stammzellen durch EGFL7.

[Stellenmarkt] Neue Stellenangebote

Update 2017-09-10:

Am Anatomischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist ab dem 01. Oktober 2017 eine Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters mit Zielrichtung Habilitation zunächst befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen.

 


 

An der Universität Würzburg ist eine Universitätsprofessur der BesGr. W2 für Anatomie und Zellbiologie im Beamtenverhältnis auf Zeit für 5 Jahre ab sofort zu besetzen.

 

Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) in Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Medizinischen Dokumentar/Medizinische Dokumentarin in Vollzeit.

 

Am Anatomischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum baldmöglichsten Zeitpunkt die Stelle einer/eines Medizinischen Präparatorin/Präparators oder Medizinischen Sektionsassistentin/Sektionsassistenten vorerst befristet bis zum 31. Dezember 2017 im Rahmen einer Krankheitsvertretung zu besetzen

Höchste Auszeichnung der European Biological Rhythms Society für Prof. Korf, Frankfurt am Main

Auf dem XV. Kongress der European Biological Rhythms Society (EBRS), der vom 30.7.-3.8. 2017 in Amsterdam stattfand,  wurde  Prof. Dr. med. Horst-Werner Korf, geschäftsführender Direktor der Dr. Senckenbergischen Anatomie und Direktor des Dr. Senckenbergischen Chronomedizinischen Instituts Frankfurt am Main, die höchste Auszeichnung der European Biological Rhythms Society, die Johannes Ariens Kappers Medaille, durch die amtierende EBRS-Präsidentin, Prof. Debra Skene, verliehen. Mit der Medaille werden herausragende wissenschaftliche Leistungen und besondere Verdienste um die Entwicklung der Chronobiologie und Chronomedizin gewürdigt. Die Medaille ist nach Johannes Ariens Kappers (1910-2004) benannt, der von 1962 bis 1975 Direktor des Niederländischen Zentralinstituts für Hirnforschung Amsterdam und von 1978 bis 1981 Präsident der European Pineal Study Group, dem Vorläufer der European Biological Rhythms Society, war. Bisherige Preisträger der Kappers Medaille waren Prof. Paul Pevet, Strasbourg (2009), der fundamentale systemphysiologische Befunde zu circadianen und circannualen Rhythmen erhoben hat, Prof. Josephine Arendt, Guildford  (2013), deren Pionierarbeiten die Grundlage für den therapeutischen Einsatz von Melatonin als Chronobioticum lieferten und Prof. Helena Illnerova, Prag  (2015), die als erste die Unterdrückung der Melatoninsynthese durch nächtliches Licht zeigte.

< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 >

112th Annual Meeting in Würzburg
20.-22. September 2017

All Abstracts are now available for download.